Erleichterte Einbürgerungen

Begründung «Abbau Einbürgerungshürden»

Was für uns alle hier im Saal eine Selbstverständlichkeit ist, ist rund einem Viertel oder anders
gesagt rund zwei Millionen Menschen in der Schweiz verwehrt. Zwei Millionen Menschen können
also nicht am politischen Geschehen teilhaben. Davon wäre rund die Hälfte, also eine Million
Menschen zur Einbürgerung berechtigt
Obschon diese Menschen tagtäglich zum wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen
Leben beitragen.
Voraussetzung für die politische Partizipation ist das Schweizer Bürgerrecht.
Dieses kann durch eine Einbürgerung erlangt werden.
Klingt doch sehr einfach.
Doch der Weg bis zur Einbürgerung ist weit, steinig, kostspielig und nicht immer von Erfolg
gekrönt.
Was möchte ich mit dieser Interpellation bezwecken?
Wie bei vielen anderen Themen auch, ist es beim Thema Einbürgerung nicht anders. Der
Schlüssel zum Abbau von Hürden ist die Information. Und genau um das geht es im Kern dieser
Interpellation.
Ich möchte erfahren
1. ob der Stadtrat bereit ist, die Leute, die die gesetzlichen Bedingungen erfüllen darüber zu
informieren, dass sie einen Teil der Bedingungen erfüllen und sich einbürgern könnten.
2. Ob der Stadtrat bereit wäre, diese Leute zu einer persönlichen kostenlosen Beratung über
die Einbürgerung einzuladen
3. Ob der Stadtrat bereit wäre wiederkehrende Informationsabende zum Thema Einbürgerung
für Menschen ohne Schweizer Pass zu organisieren?
4. Ob der Stadtrat andere Wege nutzt, um den ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern
die Einbürgerung nahezulegen
Eingangs hatte ich erwähnt, dass schweizweit formal eine Million Menschen die
Einbürgerungsanforderungen erfüllen würden. Mich nimmt es wunder, wie viele davon in Wetzikon
wohnhaft sind.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Stadtschreiberin Martina Buri für ihre kompetente Auskunft
im Vorfeld bedanken.
Bin gespannt auf die Antworten und danke dem Stadtrat jetzt schon für die Beantwortung der
Interpellation.